4 Tage Steiermark

16. - 19. September 2018

Tag 1 - Anfahrt

Volders - Gerlos - Krimml - Großglockner - Mölltal - Gmünd - Windischgarsten - Phyrnpass - Hengstpass - Salzatal - Gußwerk - Niederalpl - Wenigzell

ca. 650 km, ca. 12 h

 

Ich fahre am Sonntag um 07:00 Uhr Früh los. Durch das Zillertal über Gerlos, ein erster Stopp am Durlassboden Stausee, wo ich mir einen Espresso genehmige. Weiter geht es über Zell am See nach Ferleiten. Hinauf über die Glockner Hochalpenstraße ist wenig Verkehr, bald bin ich oben auf der Edelweißspitze. Die Sicht ist gut, der Blick von hier immer wieder ein Erlebnis. Weiter fahre ich hinunter und zweige zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe ab. Auch hier hält sich der Verkehr noch in Grenzen. Oben angekommen mache ich zwei drei Fotos und schon geht es zurück. Obwohl ein Buss beim Wenden die Straße blockiert, kann ich mich vorbeischwindeln und habe danach die ganze Strecke allein für mich. Super!

Ohne anzuhalten fahre ich nach Heiligenblut und weiter durch das Mölltal. Ich schätze die Zeit und Strecke ab und reserviere telefonisch ein Zimmer in Wenigzell. Oberhalb von Spittal an der Drau wende ich mich nach Norden und fahre über Gmünd nach Innerkrems und weiter nach Tamsweg. Die Nockalmstraße lasse ich rechts liegen. Über den Phyrnpass komme ich nach Windischgarsten und über den Hengstpass. Schön ist wieder die kurvige Strecke durch das Salzatal nach Gußwerk. Dort tanke ich die KTM voll und Richtung Osten geht es über das Niederalpl und das Alpl schließlich zum Ziel in Wenigzell wo ich um um 19:30 ankomme.

Ein toller Tourentag mit unzähligen Kurven und schönen Eindrücken geht zu Ende. Im Gasthof Bergler Stubn, einer Motorradunterkunft, beziehe ich mein Zimmer und genieße dann ein hervorragendes Abendmenü.

Tag 2 - Wenigzell- Eibiswald - Soboth - Packsattel - Voitsberg - Birkfeld - Wenigzell

ca. 450 km

Nach einer geruhsamen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück starte ich um 09:00 Uhr die KTM. Über kleine Nebenstraßen komme ich zuerst zur Riegersburg. Da war ich vor ca. 35 Jahren das letzte Mal. Dann zeigt die Kompassnadel nach Süden. Über Feldbach und Murek komme ich nach Eibiswald. Hier beginnt die Soboth, ein echtes Kurvenschmankerl. Am See mache ich eine längere Pause. Bei Wolfsberg fahre ich wieder ein Stück nach Osten und bei Deutschlandsberg wieder nach Nordwesten. Irgendwo erwische ich eine Schotterstraße, die sich als Sackgasse erweist. Aber es sind durchwegs wirklich fein zu fahrende Strecken, kein Verkehr und tolle Kurven. Bei Voitsberg geht es dann wieder nach Norden bis kurz vor Bruck an der Mur. Ganz toll ist dann die kurvige Strecke hinter einem einheimischen Motorradfahrer von Birkfeld hinauf Richtung Wenigzell.

Tag 3 - Wenigzell - Pfaffensattel - Semmering - Höllental - St. Pölten - Rohrer Sattel - Puchberg - Feistritzsattel - Wenigzell

ca. 500 km

Wieder geht es um 09:00 Uhr nach dem Frühstück los. Ich fahre Nach Ratten und dann auf der recht holprige Straße über den Pfaffensattel.  Ziemlich durchgerüttelt komme ich nach Steinhaus und fahre über den Semmering. Dort ist es noch richtig neblig. Aber bald danach klart es auf. Weiter geht es durch das schöne Höllental. Ziemlich in der Mitte biege ich ab nach Westen ab und komme über eine Schotterstraße durch das Tiefental nach St. Aegyd. Dort fahre ich zuerst ein Stück hinunter Richtung Mariazell und dann nochmal zurück, weil es so schön kurvig ist. Bei einem Gasthof am Ende der Kalten Kuchl mache ich Pause. Danach fahre ich wieder nach Mariazell und über den Josefsberg und Annaberg nach Lilienfeld und schließlich hinauf bis St. Pölten.

Retour geht es dann nach Rohr, durch die Kalte Kuchl und über den Rohrer Sattel nach Pernitz. Weiter über den Puchberg und über kleine Straßen nach Gloggnitz. Weil ich dann noch zu früh zum Abendessen zurückommen würde, fahre ich nach dem Feistritzsattel nochmals über den Pfaffensattel und nach Krieglach. Über das Alpl geht es dann wieder zur Unterkunft. Und wieder geht ein kurvenreicher Tag mit tollen Schräglagen zu Ende. Das Abendessen ist wieder eine Wucht!